Projekte für alte Menschen

Im Programm „Palliative Praxis – Projekte für alte Menschen“ fördern wir Praxisprojekte, die in Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege oder in Akutkrankenhäusern Wege und Qualitätsmaßstäbe aufzeigen, wie palliative Praxis umgesetzt und zum festen Bestandteil in der Betreuung alter Menschen werden kann.

Die geförderten Projekte sind vielfältig. Neben Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen, Trägern und Professionen können auch Sensibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeiter und Entwickung einer palliativ-hospizlichen Kultur Thema einer Projektanfrage sein. Förderfähige Projekte müssen eine dauerhafte Umsetzung der palliativen Praxis zum Ziel haben.

Wie kann man sich bewerben?

Mit der aktuellen Ausschreibung stellen wir in den Jahren 2011 bis 2014 insgesamt bis zu 720.000 € zur Verfügung. Ziel unseres Programms ist es, durch die Förderung von Praxisprojekten die Situation alter Menschen in der letzten Lebensphase zu verbessern. Das Programm richtet sich an Träger von ambulanten Diensten und Altenhilfeeinrichtungen sowie einzelnen Einrichtungen, Arztpraxen, Krankenhäuser, Hospize, Kommunen und Landkreise im deutschsprachigen Raum.

Die neuen Projekte werden in einem zweistufigen Auswahlverfahren ermittelt.
  • Das Bewerbungsverfahren beginnt mit einer dreiseitigen, formlosen Projektskizze, die per E-Mail oder postalisch eingereicht werden kann. Bitte benutzen Sie hierzu nicht unser Anfrage- oder Antragsformular.
  • Nach einer ersten Prüfung dieser Projektskizze besteht für ausgewählte Projekte die Möglichkeit an einem Projektberatungsworkshop in der Robert Bosch Stiftung teilzunehmen und einen ausführlichen Antrag einzureichen. Die Teilnahme am Workshop ist freiwillig. Bei der Auswahl der Projekte unterstützt ein unabhängiger Beirat die Stiftung.

Genauere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie im Leitfaden für Bewerber. Bevor Sie sich für eine Förderung im Programm bewerben, bitten wir Sie diesen sorgfältig durchzulesen.

Für alle Fragen rund um das Förderprogramm und zur Bewerbung stehen Ihnen Julia Hoeter und Tobias Nerl selbstverständlich gerne zur Verfügung.