Rennboote aus Styropor bringen Mädchen ins Technikfieber
"Wir können uns nicht leisten, dass der Anteil an Frauen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zurück geht", sagte Ingrid Hamm, die Geschäftsführerin der Stiftung, bei der Auftaktveranstaltung im Stuttgarter Bosch Haus Heidehof. Sie ruft den Mädchen entgegen: "Wir brauchen Euch!" Dass der Ingenieurberuf – wie die Vorurteile heißen – einsam hinter einem Rechner stattfindet sieht Bosch-Geschäftsführer Wolfgang Malchow nicht: "Man hat dort genauso mit Menschen zu tun wie in anderen Fächern. Teams arbeiten international an Forschungsprojekten zusammen, soziale Kompetenzen sind nicht minder wichtig. Wir müssen erreichen, dass in Zukunft in den technischen Berufen genau so viele Frauen wie Männer arbeiten."
Der Robert Bosch Schülerinnenakademie "Girls’ Campus" bietet den Mädchen ein umfassendes Angebot in Themen der Akustik, der Sensorik, der Solartechnik und vielen mehr. Neben den technischen und naturwissenschaftlichen Seminaren werden auch sicheres Auftreten und die Präsentationstechnik trainiert. Los geht es nach den Sommerferien. Und bei der Auftaktveranstaltung konnten die Mädchen sich bereits kennenlernen und ausprobieren: In Teams aus fünf Mädchen und mit Styropor, Strohhalmen und einem Luftballon bewaffnet, mussten die Teilnehmerinnen innerhalb einer Stunde ein funktionstüchtiges Rennbot basteln und ins Rennen auf einem kleinen See schicken.
(Stephanie Hüther, Juli 2007)
Geschäftsführer Personal- und Sozialwesen Bosch GmbH
Quelle: Robert Bosch Stiftung
Fotograf: Björn Hänssler
Studiendirektorin
Quelle: Robert Bosch Stiftung
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Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung
Quelle: Robert Bosch Stiftung
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Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
Quelle: Robert Bosch Stiftung
Fotograf: Björn Hänssler