Aktion Auslandserfahrung bringt's!
Aktion Auslandserfahrung bringt's!

Mehr Chancen durch grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen Bildung

Auszubildende und Schüler berufsbildender Schulen sind im internationalen Austausch bislang deutlich unterrepräsentiert. Häufig ist es für diese Zielgruppe schwieriger als beispielsweise für Gymnasiasten und Studierende, Auslandserfahrung zu sammeln und ein Praktikum oder Teile der Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Bisher sind es nur etwa 4 Prozent der deutschen Berufsschüler, die diesen Schritt gehen (im Vergleich dazu: 37 Prozent der deutschen Studenten). Diesen jungen Menschen entgeht damit eine fürs Leben nachhaltig prägende positive Erfahrung hinsichtlich Persönlichkeitsstärkung, Horizonterweiterung und interkultureller Kompetenz.

Mit ihrem Förderprogramm „Mehr Chancen durch grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen Bildung “ unterstützt die Robert Bosch Stiftung daher ausgewählte Initiativen und Projekte, die klare Impulse für die grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung in Europa setzen und eine Wirkung auf breiter Ebene entfalten, welche über die Wirkung auf die unmittelbar beteiligten Auszubildenden und Einrichtungen hinausgeht. Die Förderhöhe beträgt bis zu 5.000€.

Leider können wir keine Anträge mehr entgegennehmen.

Information und Beratung im Auftrag der Stiftung

Tanja Kreetz

Kontakt in der Stiftung

Karin Karlsson
Telefon 0711 460 84-540
Maria Vogt
Telefon 0711 460 84-126
Bewerben können sich Einrichtungen der beruflichen Bildung aus Deutschland (wie Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen), welche ein Projektvorhaben alleine oder gemeinsam mit einer oder mehreren deutschen und/oder europäischen Partnereinrichtungen umsetzen wollen.

Die Förderhöhe beträgt bis zu 5.000 €.

Beispiele für förderwürdige Vorhaben:
  • Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Mobilität in der beruflichen Bildung in Europa
  • Maßnahmen, die an bisherige Mobilitätsprojekte anschließen und deren Qualität sichtbar anheben und in die Breite tragen
  • Thematischer Austausch im Sinne von best practice mit greifbarem Transferoutput (z.B. Werkzeuge und Instrumente, Praxispapiere, Handbücher)
    • zur beispielhaften inhaltlichen Planung, Ausgestaltung und Nachbereitung von Mobilitätsprojekten,
    • zur Anerkennung von im Ausland erbrachten Leistungen (Qualifikationen und Standards der Validierung, Praxis der Anerkennung non-formalen und informellen Lernens in unterschiedlichen Ländern),
    • zur Verbesserung der Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren, z.B. von berufsbildenden Schulen und Betrieben.

Die Finanzierung reiner Mobilitätsprojekte ist nicht vorgesehen.

Eine Komplementärförderung zu bestehenden Projekten (z.B. Erasmus+) ist möglich, wenn sich die Vorhaben thematisch sinnvoll ergänzen und eine Doppelfinanzierung ausgeschlossen werden kann

Information und Beratung im Auftrag der Stiftung

Tanja Kreetz
Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig angelegt:
 
  1. Interessierte Einrichtungen reichen zunächst eine Interessensbekundung (IB) ein, in welcher sie ihr Vorhaben kurz (auf max. einer halben DIN A4-Seite) schildern. IB können laufend eingereicht werden und müssen der Stiftung spätestens 3 Monate vor Projektbeginn zugehen. Die Robert Bosch Stiftung trifft innerhalb von 14 Tagen eine Vorauswahl.
     
  2. Die Träger der im ersten Schritt ausgewählten Projekte werden dazu aufgefordert, einen Antrag zu stellen, in dem sie ihr Vorhaben detailliert beschreiben (Projektbeschreibung und ausführlicher Kosten- und Finanzierungsplan). Bitte füllen Sie das Formular sorgfältig aus und legen Sie die weiteren erforderlichen Dokumente (Gemeinnützigkeitsbescheinigung, Vereinsregisterauszug etc.) bei. Nur vollständig ausgefüllte Anträge können berücksichtigt werden.

    Für die Prüfung der Anträge und ein sich ggf. anschließendes Bewilligungsverfahren benötigt die Stiftung in der Regel sechs Wochen. Bitte berücksichtigen Sie diese Fristen bei Ihrer Planung.

Aktuelle Ausschreibung

Bitte richten Sie die Interessensbekundungen und Anträge per E-Mail an Tanja Kreetz.

Information und Beratung im Auftrag der Stiftung

Tanja Kreetz
Gerne steht Ihnen bei Fragen Tanja Kreetz per E-Mail oder Telefon zur Verfügung.
Die telefonische Beratung findet immer montags zwischen 10:00 und 11:00 Uhr bzw. nach individueller Vereinbarung statt.

Hierzu senden Sie bitte eine formlose E-Mail an Frau Kreetz (Betreff: telefonische Beratung) mit Information zu Ihrem Anliegen:

  1. Fragen zum Programm
  2. Fragen/Beratungsbedarf zu Ihrem konkreten Projektvorhaben
  3. Fragen zum Antragstellungsverfahren
  4. Vereinbarung eines Beratungstermins außerhalb der wöchentlichen Sprechstunde
  5. Ihren Kontaktdaten

Frau Kreetz wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Information und Beratung im Auftrag der Stiftung

Tanja Kreetz