Aktion Auslandserfahrung bringt's!
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Mehr Chancen durch grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen Bildung

Auszubildende und Schüler berufsbildender Schulen sind im internationalen Austausch bislang deutlich unterrepräsentiert. Häufig ist es für diese Zielgruppe schwieriger als beispielsweise für Gymnasiasten und Studierende, Auslandserfahrung zu sammeln und ein Praktikum oder Teile der Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Bisher sind es nur etwa 4 Prozent der deutschen Berufsschüler, die diesen Schritt gehen (im Vergleich dazu: 37 Prozent der deutschen Studenten). Diesen jungen Menschen entgeht damit eine fürs Leben nachhaltig prägende positive Erfahrung hinsichtlich Persönlichkeitsstärkung, Horizonterweiterung und interkultureller Kompetenz.

Hier setzte das Förderprogramm „Mehr Chancen durch grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen Bildung“ der Robert Bosch Stiftung an: Für Projekte, die klare Impulse für die grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung in Europa setzen und eine Wirkung auf breiter Ebene entfalten, deren Effekte über die unmittelbar Beteiligten hinausgehen, konnte bis Oktober 2016 eine Förderung beantragt werden.

Kontakt in der Stiftung

Maria Vogt
Telefon 0711 460 84-126
Gefördert wurden Einrichtungen der beruflichen Bildung aus Deutschland, wie beispielsweise Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen. Die Projektvorhaben konnten alleine oder gemeinsam mit einer oder mehreren deutschen und/oder europäischen Partnereinrichtungen umgesetzt werden. Für eine Förderung konnten bis zu 5.000 € beantragt werden.

Beispiele für förderwürdige Vorhaben:
  • Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Mobilität in der beruflichen Bildung in Europa
  • Maßnahmen, die an bisherige Mobilitätsprojekte anschließen und deren Qualität sichtbar anheben und in die Breite tragen
  • Thematischer Austausch im Sinne von best practice mit greifbarem Transferoutput (z.B. Werkzeuge und Instrumente, Praxispapiere, Handbücher)
    • zur beispielhaften inhaltlichen Planung, Ausgestaltung und Nachbereitung von Mobilitätsprojekten,
    • zur Anerkennung von im Ausland erbrachten Leistungen (Qualifikationen und Standards der Validierung, Praxis der Anerkennung non-formalen und informellen Lernens in unterschiedlichen Ländern),
    • zur Verbesserung der Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren, z.B. von berufsbildenden Schulen und Betrieben.

Kontakt in der Stiftung

Maria Vogt
Telefon 0711 460 84-126
Leider können wir keine Anträge mehr entgegen nehmen. Die Frist für das Antragsverfahren endete im Oktober 2016.

Wird Ihr Projekt, aktuell noch durch das Förderprogramm „Mehr Chancen durch grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen Bildung“ gefördert und haben Sie Fragen zur Projektdurchführung und zum inhaltlichen und finanziellen Projektabschluss, lohnt sich ein Blick auf die „Hilfen für Bewilligungsempfänger“.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gern auch an

Kontakt in der Stiftung

Maria Vogt
Telefon 0711 460 84-126