Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg
für Nachwuchsführungskräfte im öffentlichen Sektor aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Russland, der Türkei und der Ukraine
8. - 29. September 2012 in Berlin und Warschau
8. - 29. September 2012 in Berlin und Warschau
Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg
Das Kolleg qualifiziert die nächste Generation von Führungskräften aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Russland, der Türkei und der Ukraine im Bereich Good Governance weiter und unterstützt so verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im öffentlichen Sektor dieser Länder.
Durch das Kolleg vertiefen künftige Entscheider ihr Wissen über politische Zusammenhänge und internationale Zusammenarbeit. Sie treffen auf Experten aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung in Deutschland und der EU und werden in Seminaren weitergebildet. Durch die Begegnung wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch in einem gemeinsamen Europa ermöglicht.
Unterstützt werden sie dabei durch den Kollegdirektor Prof. Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission a.D., der die Teilnehmer durch das Kolleg begleitet.
Das Kolleg ermöglicht den Teilnehmern, ein eigenes Projekt in ihren Arbeitsbereichen zum Schwerpunkt Good Governance zu entwickeln und umzusetzen, das für ihre Heimatinstitution von Nutzen ist. Bei der Bewerbung wird eine Projektskizze eingereicht. Während des Kollegs konkretisieren die Teilnehmer das Projekt und werden dabei von einem Projektcoach begleitet.
Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, an einzelnen Tagen in Institutionen in Berlin und Umgebung, die ihrem Arbeitsgebiet entsprechen, zu hospitieren. Im Anschluss setzen die Teilnehmer das Projekt selbständig in ihren Heimatländern um. Zu Beginn des nächsten Kollegs 2013 kommen die Teilnehmer wieder in Berlin zusammen und präsentieren ihre Projektergebnisse.
Das Kolleg wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. durchgeführt.
Die Arbeitssprache des Kollegs ist Deutsch.
Das Kolleg qualifiziert die nächste Generation von Führungskräften aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Russland, der Türkei und der Ukraine im Bereich Good Governance weiter und unterstützt so verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im öffentlichen Sektor dieser Länder.
Durch das Kolleg vertiefen künftige Entscheider ihr Wissen über politische Zusammenhänge und internationale Zusammenarbeit. Sie treffen auf Experten aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung in Deutschland und der EU und werden in Seminaren weitergebildet. Durch die Begegnung wird ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch in einem gemeinsamen Europa ermöglicht.
Unterstützt werden sie dabei durch den Kollegdirektor Prof. Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission a.D., der die Teilnehmer durch das Kolleg begleitet.
Das Kolleg ermöglicht den Teilnehmern, ein eigenes Projekt in ihren Arbeitsbereichen zum Schwerpunkt Good Governance zu entwickeln und umzusetzen, das für ihre Heimatinstitution von Nutzen ist. Bei der Bewerbung wird eine Projektskizze eingereicht. Während des Kollegs konkretisieren die Teilnehmer das Projekt und werden dabei von einem Projektcoach begleitet.
Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, an einzelnen Tagen in Institutionen in Berlin und Umgebung, die ihrem Arbeitsgebiet entsprechen, zu hospitieren. Im Anschluss setzen die Teilnehmer das Projekt selbständig in ihren Heimatländern um. Zu Beginn des nächsten Kollegs 2013 kommen die Teilnehmer wieder in Berlin zusammen und präsentieren ihre Projektergebnisse.
Das Kolleg wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. durchgeführt.
Die Arbeitssprache des Kollegs ist Deutsch.
Jahresablauf
Das Kolleg findet vom 8. bis 29. September 2012 in Berlin und Warschau statt. Vor dem Kolleg können die Teilnehmer bei Bedarf an einem zweiwöchigen Sprachkurs am Goethe-Institut in Dresden teilnehmen. Die Umsetzung des Projekts im Heimatland erfolgt von Oktober 2012 bis August 2013. Die Teilnehmer werden zu Beginn des nächsten Kollegs 2013 zur Abschlusspräsentation der Projektergebnisse nach Berlin eingeladen.
Kolleginhalte
Das Kolleg findet vom 8. bis 29. September 2012 in Berlin und Warschau statt. Vor dem Kolleg können die Teilnehmer bei Bedarf an einem zweiwöchigen Sprachkurs am Goethe-Institut in Dresden teilnehmen. Die Umsetzung des Projekts im Heimatland erfolgt von Oktober 2012 bis August 2013. Die Teilnehmer werden zu Beginn des nächsten Kollegs 2013 zur Abschlusspräsentation der Projektergebnisse nach Berlin eingeladen.
Kolleginhalte
- Vorstellung und Diskussion der Projektskizzen
- Diskussionen, Hintergrundgespräche und Kontaktbesuche in Berlin zum Kollegthema
- Treffen mit dem Kollegdirektor und einem Mentor aus dem Umfeld der DGAP
- zertifizierte Fortbildungen in Kooperation mit einer deutschen Universität zum Thema Good Governance
- Hospitationen passend zum Arbeitsgebiet in Berlin und Umgebung
- Informations- und Kontaktreise nach Polen organisiert gemeinsam mit Alumni des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs inkl. Treffen mit polnischen Experten und Politikern
- Teambuilding-Aktivitäten
Carl Friedrich Goerdeler
Der Verwaltungsjurist Carl Friedrich Goerdeler war von 1930 bis 1936 als Oberbürgermeister von Leipzig eines der wenigen großstädtischen Stadtoberhäupter in Deutschland ohne NSDAP-Parteimitgliedschaft.
Nach seinem Rücktritt wurde er Verbindungsmann der Firma Bosch zu den Berliner Behörden. Erst diese Anstellung durch Robert Bosch ermöglichte ihm seine Widerstandstätigkeit gegen das NS-Regime.
Als Mitbegründer des zivilen Widerstandskreises gegen das NS-Regime entwarf Goerdeler in seinen Denkschriften verfassungspolitische Neuordnungen sowie Pläne für eine Europäische Union.
Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde Goerdeler, der als neuer Reichskanzler vorgesehen war, als "Verräter" und "politischer Kriegsspion" am 2. Februar 1945 in Berlin hingerichtet.
Der Verwaltungsjurist Carl Friedrich Goerdeler war von 1930 bis 1936 als Oberbürgermeister von Leipzig eines der wenigen großstädtischen Stadtoberhäupter in Deutschland ohne NSDAP-Parteimitgliedschaft.
Nach seinem Rücktritt wurde er Verbindungsmann der Firma Bosch zu den Berliner Behörden. Erst diese Anstellung durch Robert Bosch ermöglichte ihm seine Widerstandstätigkeit gegen das NS-Regime.
Als Mitbegründer des zivilen Widerstandskreises gegen das NS-Regime entwarf Goerdeler in seinen Denkschriften verfassungspolitische Neuordnungen sowie Pläne für eine Europäische Union.
Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde Goerdeler, der als neuer Reichskanzler vorgesehen war, als "Verräter" und "politischer Kriegsspion" am 2. Februar 1945 in Berlin hingerichtet.
Rückblick auf 2011
Das Kolleg 2011 fand vom 11. September bis 7. Oktober in Berlin, Breslau und Warschau statt. Vor dem Kolleg nahmen neun der Teilnehmer an einem zweiwöchigen Sprachkurs am Goethe-Institut in Dresden teil. Die Umsetzung des Projekts im Heimatland erfolgt nun von Oktober 2011 bis August 2012. Die Teilnehmer werden zu Beginn des Kollegs 2012 zur Abschlusspräsentation der Projektergebnisse nach Berlin eingeladen.
Das Kolleg 2011 fand vom 11. September bis 7. Oktober in Berlin, Breslau und Warschau statt. Vor dem Kolleg nahmen neun der Teilnehmer an einem zweiwöchigen Sprachkurs am Goethe-Institut in Dresden teil. Die Umsetzung des Projekts im Heimatland erfolgt nun von Oktober 2011 bis August 2012. Die Teilnehmer werden zu Beginn des Kollegs 2012 zur Abschlusspräsentation der Projektergebnisse nach Berlin eingeladen.
Weitere Informationen
Ansprechpartner
Marie-Lena May
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP)
Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung
Rauchstraße 17/18
10787 Berlin
Telefon +49 (0)30 25 42 31-13
Telefax +49 (0)30 25 42 31-16
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP)
Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung
Rauchstraße 17/18
10787 Berlin
Telefon +49 (0)30 25 42 31-13
Telefax +49 (0)30 25 42 31-16