Theodor-Heuss-Kolleg
Neue Impulse für aktive Bürgerschaft

Seit 2001 unterstützt das Theodor-Heuss-Kolleg junge Menschen, die ihre Gesellschaft als aktive und eigenverantwortliche Bürger mitgestalten wollen. Die Qualifizierungsangebote des Kollegs umfassen Seminare und Fortbildungen für die ehrenamtliche Projektarbeit. Im Mittelpunkt steht ein eigenes, gemeinnütziges Projekt, das durch erfahrene Mentoren über mehrere Monate – von der Idee bis zur Umsetzung - begleitet wird. Alumni, die sich weiter für das Kolleg engagieren wollen, können sich mit einer eigenen Ausbildung zu Mentoren und für die Seminar- und Bildungsarbeit qualifizieren.

Das Programm wird in Kooperation mit MitOst e.V., Berlin durchgeführt, wo auch die Programmkoordination angesiedelt ist. In seinen Schwerpunktregionen Südosteuropa, Russland, Ukraine/Polen und südlicher Kaukasus arbeitet das Theodor-Heuss-Kolleg gemeinsam mit Partnern in lokalen oder grenzüberschreitenden Programmen.
Was ist das Theodor-Heuss-Kolleg und wie arbeitet es?
Erfahren Sie es hier in einem Kurzfilm von den Alumni Stefanie Trambow und Evgeniya Kabanova.

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Theodor-Heuss-Kolleg
Annegret Wulf 
Programmkoordination
Telefon 030 3151-7480

Kontakt in der Stiftung

Markus Lux
Das Kolleg wurde nach Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, benannt, der sich beispielhaft für den Aufbau der jungen Demokratie im Nachkriegsdeutschland eingesetzt hat. Theodor Heuss wurde zum ersten Biographen von Robert Bosch, nachdem er 1933 von seinen Ämtern enthoben wurde. Seit seiner Gründung arbeitet das Kolleg deshalb eng mit der Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus und mit der Theodor-Heuss-Stiftung zusammen.
Ludwig Theodor Heuss mit Alumni des Theodor-Heuss-Kollegs anläßlich des 10jährigen Jubiläums in Berlin, Aufnahme: Kamila Zimmermann

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Markus Lux
Seit 2006 ist neben das deutschsprachige Kolleg eine neue Form der Zusammenarbeit getreten, die sich aus einer Initiative von Alumni entwickelt hat. In Perm wurde mit Unterstützung der regionalen Gebietsverwaltung ein Kolleg für junge Menschen aus der Region in russischer Sprache durchgeführt. Dieses Modell hat rasch Schule gemacht, denn auf diese Weise können mehr Jugendliche, unabhängig von ihren Sprachkenntnissen, für gesellschaftliches Engagement vor Ort begeistert werden.

In Russland besteht das Permer Kolleg unter dem Titel „Gesellschaftliches Engagement täglich“ bis heute, mittlerweile ist ein weiteres Kolleg in Sibirien in den Städten Omsk, Tomsk, Novosibirsk und Krasnojarsk entstanden.

Seit 2008 ist das Theodor-Heuss-Kolleg an fünf Standorten in der Ukraine unter dem Titel „Werkstatt des bürgerschaftlichen Engagements“ zu Hause. Kooperationspartner sind auch hier lokale und regionale NGOs, kommunale und regionale Verwaltungen sowie als weiterer Partner die Heinrich-Böll-Stiftung.

In 2009 startete das unter dem Titel „Getting Involved“ ein Kolleg für den Südkaukasus für Teilnehmer aus den Ländern Armenien, Aserbaidschan und Georgien in englischer Sprache. Kooperationspartner in den ersten Jahren war die Eurasia Partnership Foundation, eine Kofinanzierung kommt aus dem Programm ZIVIK des ifa aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Ab 2012 wird das Programm in einer zweistufigen Struktur weitergeführt. Im ersten Jahr können junge Menschen an einem Kolleg auf nationaler Ebene in einem der Programmländer teilnehmen, das zweite Jahr ermöglicht allen, die sich weiterentwickeln wollen, eine Fortsetzung mit grenzüberschreitender Dimension. Das neue Programm wird unter dem Titel „Joint Civic Education“ fortgeführt und langfristig sollen auch die Nachbarregionen Russlands und die Türkei in das Programm integriert werden.

Mit „Balkan, let’s get up!“ führte eine Alumniinitiative die Idee des Kollegs in Südosteuropa weiter. Seit 2010 ist daraus ein weiteres Kooperationsprogramm für junge Menschen aus dem Balkan entstanden.

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Markus Lux
Das deutschsprachige Kolleg
 
Von 2001 bis 2011 wurden jährlich ca. 100 junge Menschen aus über 30 Ländern der Zielregion in das Kolleg gefördert. Sie haben gemeinsam mit Anderen rund 400 ehrenamtliche Projekte an ihren Heimatorten durchgeführt. Die Projekte widmeten sich so unterschiedlichen Themen wie Mitbestimmung, Ökologie, soziale Randgruppen, ethnische Minderheiten, Toleranzerziehung und vieles anderes mehr. Das Kolleg wurde in Deutsch durchgeführt, im Laufe seines Bestehens wurden rund 50 Seminarleiter ausgebildet.

Eine 2010 durchgeführte Verbleibstudie (siehe Publikationen) hat gezeigt, dass sich eine große Zahl von Alumni auch weiterhin gesellschaftlich engagiert. Viele von ihnen sind bis heute über die Alumnigruppe bei MitOst e.V. untereinander vernetzt.
Die Kollegiaten des Jahrgangs 2009/2010
Insgesamt 74 Kollegiaten des Theodor-Heuss-Kollegs haben 39 ehrenamtliche Projektideen in die Tat umgesetzt. Das Video zeigt die Ergebnisse des Kollegjahres 2009/2010.

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