Filmförderpreis für Koproduktionen wird am 3. April beim goEast Festival in Wiesbaden verliehen – Insgesamt 210 000 Euro Preisgeld – ARTE neuer Partner des Filmförderpreises

Stuttgart – 23. März 2007 – Die Robert Bosch Stiftung verleiht zum ersten Mal den Filmförderpreis für Koproduktionen von Nachwuchsfilmemachern aus Deutschland und Ländern Ost- und Südosteuropas am 3. April 2007 auf dem 7. goEast Festival in Wiesbaden. Die Preise werden für Filmkonzepte in den Sparten Animation, Dokumentation und Kurzspielfilm in Höhe von jeweils bis zu 70.000 Euro verliehen. Aus den zahlreichen Bewerbungen für den Filmförderpreis 2006 wurden vierzehn Filmkonzepte ausgewählt, die durch die Teams auf der Filmschau Baden-Württemberg im Dezember 2006 einer unabhängigen Fachjury vorgestellt wurden. In jeder Kategorie wird am 3. April ein Projekt mit dem Filmförderpreis ausgezeichnet.

Der Fernsehsender ARTE wird künftig den Filmförderpreis unterstützen und die realisierten Filme im Programm zeigen. Damit hat sich der Förderpreis bereits nach knapp drei Jahren etabliert. Ein erfolgreiches Beispiel ist der Film „MILAN“ von Michaela Kezele, Schülerin der Hochschule für Fernsehen und Film in München, der im vergangenen Jahr mit dem Filmförderpreis für Koproduktionen ausgezeichnet wurde. Anfang März 2007 gewann Kezele den mit 5000 Euro dotierten „Grand Prix“ auf dem Internationalen Kurzfilmfestival im finnischen Tampere. Durch den Sieg kann sich Kezele nun für eine Oscar-Nominierung bewerben – „MILAN“ wird bereits in Hollywood gesichtet.

Ost- und Südosteuropa hat eine bedeutende cinematographische Tradition, die sich mit großem Ideenreichtum weiterentwickelt – trotz zum Teil schwieriger Arbeitsbedingungen. Die Robert Bosch Stiftung will mit ihrer Förderung von Koproduktionen nachhaltig Impulse für den Austausch und die Entwicklung des europäischen Films geben. Mit dem goEast Festival, den Partnern ARTE und Filmbüro Baden-Württemberg sind dafür hervorragende Grundlagen gegeben.

Für den Förderpreis können sich Nachwuchsfilmemacher der Fachrichtungen Produktion, Regie, Kamera und Drehbuch bewerben, die ihren Film sowohl in Deutschland und im Partnerland herstellen.

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